Spanien : Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Die Liebe in den Zeiten der Cholera

EUR 4,20


Die Liebe als Kunst - Die Liebe in den Zeiten der CholeraDie Liebe ist eine Kunst, der man mit allen Sinnen verfallen kann, wenn man sich nur darauf einlässt. Und wer dazu noch erkennt, das er im Begriff ist sein Lebenswerk zu schaffen mit dieser Frau, der ist ein warhaftig liebender Mensch. Denn wer in Schönen Dingen böse Absichten sieht, der ist verdorben. Floretino Ariza hat diese schönheit gesehen, und nie Böse Absichten darin gesehen, vermutet oder geahnt. Nein - er hat sich einen Schwuhr auferlegt, der sein ganzen Leben lenken und begleiten soll. Er hat nie daran gezweifelt, dass es das falsche ist, was er tut, er wahr nur unsicher wie lange er es tun muss - zu warten, bis Juvenal Urbino stirbt. Erst 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage später bekamm er, was er immer wollte und nie vergessen hat - seine Fermina Daza.Der Wunsch der Liebe ist die Ewigkeit, aber wir denken alle nur, dass es eine Illusion ist - aber niemmand hat das vortrefflicher und eindrucksvoller bewiesen, dass es auch die Realität sein kann. Danke Gabriel Garcia Marquez

Wunderbar authentisch - Über den Inhalt wurde schon mehrfach geschrieben. Was dieses Buch meiner Meinung nach so wunderbar macht, ist die Authenzität: Die Ehe zwischen Fermina und Urbino wird als sehr schön alltäglich mit Höhen und Tiefen beschrieben, dass die Liebe eben nicht nur Schmetterlinge bedeutet sondern wirklich harte Arbeit. Und dass jahrzehnte langes Warten durchaus zum Ziel führen kann.Ein Buch, dass eine Liebesbeziehung (in Fortsetzung Ehe) beschreibt, wie sie in heutiger Zeit nur noch selten vorkommt, da die meisten eine Beziehung zu schnell wegschmeißen.

wunderschön ! - Ein Buch zum träumen. Sehr schön und anspruchsvoll geschrieben.Hinterläßt Eindruck! Muß man gelesen haben.Eine Liebesgeschichte mal ganz anders.

Zum Träumen!!!! - Dieses Buch ist eines der Besten die ich gelesen habe. Eine absolut romantische Liebesgeschichte. Es dauert zwar sehr lange bis das Paar endlich ein Paar wird, aber es lohnt sich bis zur letzten Seite. (Fast) jede Person die in diesem Roman vorkommt, wird bis ins kleinste Detail beschrieben. Neben den 2 Protagonisten spielen auch viele andere Personen eine wichtige Rolle. Man kann sich sehr gut in jede einzelne hineinversetzen. Die Sprache die der Autor verwendet ist sehr beschreibend, dadurch kann man sich jede Einzelheit genauestens vorstellen. Einfach grandios!Sehr empfehlenswert!!

Ein Leseerlebnis wie es wenige gibt - Es wird kaum jemanden geben, der sich nicht an seine erste Liebe erinnert, an dieses unglaublich evidente Gefühl, dass sich im Hinblick auf die Geliebte jetzt und für immer das Leben entschieden habe und dass sich niemals mehr etwas ändern könnte. Leider ist es dann bei 99,9 % der Menschen doch ganz anders gekommen, und was am Anfang nach Ewigkeit klang, ist nach Jahrzehnten nur noch eine halb nostalgisch, halb kuriose Erinnerung. Was aber geschieht, wenn ein Mensch diese erste Liebe sein Leben lang bewahrt, wenn er nicht weniger als 51 Jahre auf die Frau seines Lebens wartet und am Ende, wenn der Ehemann eben dieser Frau von der Leiter gefallen und verstorben ist, seine Werbung als 74jähriger genau da fortsetzt, wo er sie als 23jähriger hat abbrechen müssen? Das ist der Plot des weltberühmten Romans von Garcia Marquez, den die schon als Student gelesen habe und den ich mir im Anschluss an die wunderbare aktuelle Verfilmung wieder vorgenommen habe. Da waren sie wieder, Fernando Ariza, der schöne Doktor Urbino, fast bewundernswert in seiner stupenden Selbstverliebtheit, die schöne Fermina Daza, der statusgeile Vater, die bizarre Mutter Arizas und das ganze wunderbare Personal des karibischen Cartagena. Und auch das Garcia Marquez Feeling war wieder da, die Verzauberung durch eine Sprache, der es gelingt, die Welt, wie sie zwischen den Buchdeckeln existiert, fast noch farbiger erscheinen zu lassen als sie in der Wirklichkeit ist. Jeder wird an dem vorliegenden Roman seine besonderen Passagen lieben, die einen schätzen die hochromantischen Exaltationen der jungen Liebe zwischen Ariza und Fermina Daza, die anderen lieben die Telegraphenstaffette durch die Urwälder des kolumbianischen Dschungels im Dienste der Liebe, wieder andere bevorzugen atmosphärischen Schilderungen des karibischen Lebens im Umfeld Doktor Urbinos, der nicht die Cholera in Cartagena besiegte sondern auch noch den ersten Ballonflug Südamerikas organisierte. Und wie wunderbar ist das Bild vom stillstehendden Schiff auf dem Magdalena mit der aufgezogenen Cholerafahne als Metapher dafür, dass die zeit stillsteht, wenn sich die Liebe erfüllt. Mich aber haben schon bei der ersten Lektüre die Szenen fasziniert, in denen Ariza und Fermina Daza nach einem halben Jahrhundert endlich zueinander finden, sich mit schrumpeligen Händen berühren und sich gegenseitig an ihren verwelkten Körpern laben. Das hört sich morbide an, ist aber im Roman mit großem Takt und Einfühlungsvermögen geschildert. Das Buch aber erschöpft aber sich in keiner dieser Passagen, es ist viel mehr als das, ein großer Reigen des Menschlichen, in jedem Lebensalter mit Gewinn und Genuss zu lesen. Uneingeschränkt fünf Punkte für eine Sternstunde der Literatur.




Die Liebe in den Zeiten der Cholera